Dem DFB ist es gelungen, mit Elena Ferracuti eine junge, ehrgeizige Trainerin mit Profierfahrung als neue "Stützpunkttrainerin Nachwuchs Damen-Degen" am Bundesstützpunkt Bonn zu verpflichten. Die 26-jährige Italienerin hatte bereits in der Vergangenheit bei Maßnahmen am Bundesstützpunkt in Leipzig überzeugt, wurde mit einer halben Stelle ausgestattet und trat ihre Arbeit zum 15. September an. Ferracuti betreut in ihrer Arbeit den NK-3-Kader und unterstützt als Trainerin das Schul-Internats-System. Überdies unterstützt sie die Bundestrainerin Nachwuchs ,Kristina Kuusk, vor Ort mit ihrer Expertise in der Trainingsarbeit sowie punktuell bei Wettkämpfen.
“Wir freuen uns, mit Elena eine junge und ehrgeizige Trainerin verpflichtet zu haben. Sie passt mit ihrer Persönlichkeit optimal in unser Team”, sagte DFB-Sportdirektor Tobias Kirch und begründete: “Sie hat bereits in der Vergangenheit bei Lehrgangsmaßnahmen am Bundestützpunkt Herren-Degen in Leipzig ihre Qualitäten nachgewiesen. Auch deshalb haben wir vollstes Vertrauen in sie und sind überzeugt davon, dass sie das Trainerteam am Bundesstützpunkt Bonn optimal ergänzen wird.”
"Sie hat als Stützpunkttrainerin hier in Bonn von Anfang an überzeugt und ist bereits super im Team integriert. Daher freuen wir uns sehr über die zukünftige Zusammenarbeit", erklärte Bundesstützpunktleiter Sebastian Weiss, der die neue Trainerin als gewissenhaft, ehrgeizig und mit einer grundlegend positiven Ausstrahlung bezeichnet.
Ferracuti vereint eigene Profi-Erfahrung sowie mehrjährige Trainererfahrung als Assistenztrainerin und Sparringspartnerin bei einem Traditionsklub in Rom. Außerdem ist Ferracuti Sport-Physiotherapeutin. Die neue Trainerin sagte: “Ich hatte sehr angenehme Gespräche mit den Verantwortlichen des DFB. Die Kommunikation und die Rollenverteilung waren klar strukturiert. Ich möchte mich für das in mich gesteckte Vertrauen bei Sportdirektor Tobias Kirch, bei Bundesstützpunktleiter Sebastian Weiss, bei Bundestrainer Dirk Schiffler sowie Nachwuchstrainerin Kristina Kuusk bedanken.”
Die neue Aufgabe passe perfekt zu ihr. “Meine Erfahrungen am Bundesstützpunkt in Leipzig als Assistenztrainern bei Maßnahmen waren immer positiv. Ich durfte dort zudem aktiv an der Umsetzung von Videoübungen mitarbeiten und meinen Hintergrund als Physiotherapeutin einbringen.” Das Angebot aus Leipzig habe sie daher sehr gerne angenommen. “Ich möchte den jungen Athleten dabei helfen, ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu wachsen”, so die Trainerin.
Vor den Erfahrungen in Leipzig arbeitete Ferracuti mehrere Jahre als Assistenztrainerin und Sparringspartnerin in Italien und durchläuft dort fortführende Trainerlizenzen in der italienischen Trainerausbildung. Ferracuti ist zudem Klassifiziererin im Parasport und verfügt über Expertise in der Waffentechnik.
Zu ihren Zielen als Trainerin sagte sie: "Ich möchte die Fähigkeiten der Athletinnen auf und abseits der Fechtbahn entwickeln. Neben dem Training liegt der Fokus auf sportlichen Routinen, Trainingskompetenz und ihrer ganzheitlichen Wahrnehmung als Athletin." Außerdem wolle sie mit den Verantwortlichen die Gruppe und die einzelnen Athletinnen weiterhin stärken. “Darüber hinaus finde ich es sehr interessant, mich mit den internationalen Trainern in Bonn über Fechtkonzepte auszutauschen und meinen italienischen Fechtstil einzubringen.”