Anna Sophie Kothieringer, Marie Höfler, Leonie Ebert und Carlotta Morandi feierten am Samstagabend einen starken fünften Platz. - und das ohne Anne Kleibrink, die das erste Mal Mutter wird und pausiert. Die Olympiaviertelfinalistin von Paris sah vor Ort als Zuschauerin eine gute Teamleistung.
Im Achtelfinale wurde Großbritannien souverän mit 45:23 besiegt. In der Runde der besten acht warteten die an drei gesetzten Spanier. Carlotta Morandi brachte das DFB-Tam mit 5:1 in eine gute Ausgangslage. Die Führung hielt bis zum fünften Gefecht, als Maria Marino die Spanier mit einem 11:5-Lauf wieder Hoffnung gab. Anschließend gewannen die deutschen Fechterinnen kein Gefecht mehr und unterlagen mit 38:45.
Das an sechs gesetzte Team präsentierte sich in den Platzierungsgefechten stark aufgelegt und besiegte die neutralen Athletinnen (45:26) sowie Polen (45:34) souverän.
Die Säbel-Herren um Frederic Kindler, Matyas Szabo, Leon Schlaffer und Philipp Methner schafften es ebenfalls ins Viertelfinale und landeten am Samstag auf Rang sieben. Das an acht gesetzte DFB-Team musste zum Auftakt gegen Georgen (an neun gesetzt) fechten und überstand diese Hürde mit 45:40.
Anschließend wartete im Viertelfinale das topgesetzte Frankreich. Matyas Szabo drehte ein 9:15 mit einem sensationellen 11:1-Lauf in eine Führung. Doch gegen die Topnation konnte nur Szabo noch ein Gefecht für sich entscheiden - Endstand 40:45. In den Platzierungskämpfen folgte eine Niederlage gegen die neutralen Athleten (42:45) und ein abschließender Erfolg über Polen (45:36.)
Am Freitag belegte das Degen-Team der Männer (Matthew Bülau, Jakob Stange, Marco Brinkmann, Lukas Bellmann) Gesamtrang 15. Das Säbel-Team der Damen wurde in der Aufstellung Larissa Eifler, Felice Herbon, Lena Stemper und Julika Funke 13.