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Ergebnisse der DFB-Veteranenausschuss-Sitzung vom 28.03.2023

| Veteranen

Der Fechtclub Regensburg hat für die Ausrichtung der Deutschen Veteranen-Einzelmeisterschaften 2023 den Zuschlag erhalten. Der FC Kassel musste sein VQ-Turnier aus organisatorischen Gründen absagen, hat aber bestätigt, das Turnier im kommenden Jahr wieder ausrichten zu wollen. Die Ranglistenpunkte von Kassel 2022 werden gestrichen, da diese bereits zur WM 2022 gewertet wurden. In die Qualifikationsranglisten zur Veteranen-WM 2023 gehen jeweils die besten drei Wertungen folgender Turniere dieser Saison ein: EVF-Circuit München, VQ-Turniere Eislingen und Hamburg, Deutsche Veteranen-Einzelmeisterschaften Regensburg sowie Veteranen Europameisterschaften Thionville (FRA). Die Nominierung zur Veteranen-WM wird der Nominierungsausschuss nach der Veteranen-EM Ende Mai 2023 beginnen. Voraussetzung dafür ist eine offizielle Einladung des Ausrichters, die bisher noch nicht vorliegt. Dem Nominierungsausschuss gehören weiterhin Harald Lüders, Silke Weltzien und Karin Jansen an.

KTF Luitpold München plant das EVF-Circuit Turnier „Memoriam Max Geuter“ wieder im Dezember 2023 für Florett und Säbel. Der Veteranenausschuss prüft, ob im späten Herbst ein zusätzliches internationales VQ-Turnier für Degen aufgelegt werden könnte. Auf Vorschlag von Roger Menck und 16 Unterstützern hat sich der Ausschuss darauf verständigt, die Siegerehrungen bei Deutschen Veteranen-Einzelmeisterschaften bei 3 oder mehr 80+ Teilnahmen in einer Disziplin ab 2024 auf die Altersklasse 80+ zu erweitern. Teilnehmer/innen 80+ sollen wie bisher in der Klasse O70 mitfechten und entsprechend ihrer Rangfolge zusätzlich separat platziert werden. Die Deutschen Veteranen Mannschaftsmeisterschaften sind Mitte November 2023 in Erfurt geplant. Diese sollen weiterhin im gewohnten Modus mit Einzelgefechten durchgeführt werden.

In der laufenden Saison überschneiden sich die Termine von 2 VQ-Turnieren und den DVEM mit EVF-Circuit Turnieren. Eine Analyse zeigt, dass es im Kalender für die nationalen Q-Turniere nur wenige freie Wochenenden gibt. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass bei Planungsbeginn noch nicht alle Termine von EVF und DFB-Turnieren bekannt sind. Daher werden sich Überschneidungen auch zukünftig nicht vermeiden lassen. Oberstes Gebot ist und bleibt ein vollständiges Angebot für unsere nationalen Ranglistenturniere. Dafür ist eine frühzeitige Planung und Unterstützung der Ausrichter erforderlich, damit diese die notwendigen Hallenzeiten bekommen und ihre ehrenamtlichen Kräfte formieren können. Bei Abgabe der Wunschtermine an die Ausrichter versucht der Veteranensprecher Überschneidungen mit bereits bekannten Terminen zu vermeiden.

Der Veteranenausschuss wird versuchsweise für die EVF-Circuit-Turniere Ansprechpartner benennen, die interessierte Teilnehmer/innen bei Reisevorbereitungen, Meldungen und vor Ort koordinierend unterstützen können. Bei der Veteranen-EM werden Harald Lüders und Silke Weltzien die DFB-Delegation unterstützen.

Der DFB-Veteranenausschuss registriert, dass die (wenn auch begrenzte) Wiederzulassung der Fechter/innen aus RUS und BLR durch die FIE und das IOC die international aktiven DFB-Fechter/innen, viele Turnierausrichter und andere Beteiligte in erhebliche Konflikte und Schwierigkeiten bringt. Der Veteranenausschuss unterstützt die Auffassung, dass eine Wiederzulassung russischer und belarussischer Fechter zu internationalen Fechtwettkämpfen zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen ist. Der Vorstand von European Veterans Fencing (EVF) hat bestätigt, dass die bevorstehende Veteranen-EM 2023 ohne die suspendierten Nationen RUS und BLR durchgeführt wird. Welche Regelungen die FIE für die Veteranen-WM 2023 festlegt ist noch nicht bekannt.

Die 2023 anstehenden Wahlen des Veteranensprechers und des stellvertretenden Veteranensprechers sind ausgeschrieben und sollen satzungsgemäß bei den Deutschen Veteranen-Einzelmeisterschaften in Regensburg durchgeführt werden. Als Wahlleiter fungieren Ulrich Burghardt und Matthias Berger (bereits erledigt). Die Umstellung der Altersklassenbezeichnung „Senioren“ auf „Veteranen“ und die neue Satzung des DFB gaben Anlass zur Überarbeitung der Geschäftsordnung. Die Neufassung wurde einstimmig verabschiedet. Ergänzt wurden auch Regelungen zu den Wahlen des Veteranensprechers und zur Durchführung von Online-Meetings. Auf Vorschlag von Franz Hirt hat der Ausschuss einen Veteranen des Jahres 2023 gewählt.