Zum Hauptinhalt springen
Fechtsportjugend

Juniorbotschafter*innen für mentale Gesundheit ausgebildet

Mit dem Projekt Juniorbotschafter*innen hat die Deutsche Fechtsportjugend jungen Engagierten Raum gegeben, sich mit mentaler Gesundheit im Sport auseinanderzusetzen und eigene Impulse in ihre Vereine und Landesverbände zu tragen. Im Fokus standen Austausch, Reflexion und die Frage, wie Belastungen im sportlichen Umfeld sensibel wahrgenommen und thematisiert werden können.

Das Projekt setzte sich aus mehreren Online-Workshops, einem zentralen Präsenzworkshop im Rahmen der Finals in Dresden sowie einem gemeinsamen Abschlusscall zusammen. Ergänzt wurden diese Bausteine durch Umsetzungsphasen in den jeweiligen eigenen Strukturen der Teilnehmenden. Ziele, Ablauf und Mitwirkungsmöglichkeiten wurden von Beginn an transparent gemacht, sodass die Rolle als Juniorbotschafter*in klar definiert war. 

Die Online-Module wurden von externen Expert*innen begleitet und kombinierten fachliche Inputs zu mentaler Gesundheit und sportpsychologischen Fragestellungen mit moderierten Austauschrunden, Reflexionsaufgaben und praxisnahen Übungen. Diese Mischung ermöglichte sowohl Wissensvermittlung als auch die Einbindung eigener Erfahrungen aus dem Sport- und Engagementalltag. In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmenden erste Ideen für sensibilisierende Maßnahmen in ihren Vereinen, die im Projektverlauf weitergedacht wurden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Präsenzworkshop in Dresden. Ein Athletinnentalk mit dfj-Ambassador und ehemaliger Leistungssportlerin Léa Krüger bot einen persönlichen Zugang zu Fragen rund um Leistungsdruck, psychische Belastungen und den Umgang mit Herausforderungen im Sport. Durch diese Perspektive konnten theoretische Inhalte anschaulich mit der Lebensrealität junger Menschen verknüpft werden. 

Die Beteiligung der jungen Engagierten war während des gesamten Projekts ein zentrales Element. Inhalte und Beispiele orientierten sich an ihren Erfahrungen und Interessen, der Austausch untereinander spielte eine große Rolle. In der gemeinsamen Auswertung sie ihre Einschätzungen einbringen und so die Weiterentwicklung des Projekts mitprägen.

Ausblick

Das Projekt bildet die Grundlage für die weitere Arbeit der dfj im Themenfeld mentale Gesundheit. Auch 2026 soll das Thema fester Bestandteil der Verbandsarbeit bleiben und gemeinsam mit einem Teil der ausgebildeten Juniorbotschafter*innen weiterentwickelt werden. Ziel ist es, ihre Erfahrungen und Perspektiven gezielt einzubinden und die Sensibilisierung für mentale Gesundheit im Kinder- und Jugendsport nachhaltig zu stärken.