Luis Klein, in der Weltrangliste auf Rang 46 geführt, gewann fünf seiner sechs Vorrundengefechte. “Ich hatte kleine Startschwierigkeiten zu Beginn, danach ganz gut in den Wettkampf hineingefunden”, berichtete Klein. Nach drei Siegen in der K.o.-Runde setzte er sich im deutsch-deutschen Duell im Achtelfinale mit 15:8 gegen Teamkollege Alexander Kahl durch und gewann das Viertelfinale gegen den Belgier Stef van Campenhout 15:12. Gegen den Briten Davi Sosnov, Nummer 31 im Ranking, unterlag Klein im Halbfinale 12:15. “Es ist schade, dass es knapp nicht gereicht hat. Ich denke ich hätte vom Setup im Finale gute Chancen gehabt.” Niklas Diestelkamp (10.) und Alexander Kahl (16.) sorgten für weitere gute DFB-Ergebnisse.
Trotz der kleinen Enttäuschung am Ende freue er sich sehr über die Medaille. "Es ist einfach ein sehr gutes Gefühl, wenn man in den ersten Wettkampf der Saison direkt so gut startet”, sagte Klein. Er wolle den Schwung mitnehmen für die nächsten Aufgaben. Er habe sich mit seinen Teamkollegen an die verkürzte Vorbereitung, der erste Weltcup findet bereits vier Wochen früher im Oktober statt, angepasst. Vor dem Satelliten-Weltcup habe er ob eines medizinischen Eingriffs ein paar Tage pausieren müssen.
“Das Training jetzt lief und läuft aber gut. Am Wochenende geht es für mich als Sportsoldat zu den Militär-Weltmeisterschaften nach Budapest. Das wird ein guter Gradmesser für die Saison”, erklärte Klein. Als Saisonziel hat sich der 27-Jährige die Top 40 der Weltrangliste vorgenommen, die Qualifikation für die Großereignisse. “Dort gilt es dann natürlich viele Punkte zu sammeln mit Blick auf die Olympiaqualifikation, die im April 2027 startet.”
Bei den Damen wurde Carlotta Morandi beim Satelliten-Weltcup in Amsterdam als 18. beste DFB-Starterin. Die Ergebnisse finden Sie HIER.