Dem DFB ist es gelungen, mit Ralph-Botho Orschel einen erfahrenen Organisator aus dem Fechtsport für den Bundesstützpunkt Leipzig zu gewinnen. Dank Unterstützung der Stadt Leipzig und dem DFB - in Zusammenarbeit mit dem Fechtclub Leipzig, dem Olympiastützpunkt Sachsen sowie dem sächsischen Fechtverband - wurde eine Bundesstützpunkt-Koordinatorenstelle geschaffen.
Ralph-Botho Orschel wird seine weitreichenden Organisationserfahrungen im Fechtsport einbringen. Der 57-Jährige wird am Bundesstützpunkt verantwortlich sein für alle administrativen Belange und übernimmt Aufgaben der Trainingsorganisation, der Lehrgangsplanungen- und Organisation sowie das Reisemanagement.
“Mit der Umsetzung dieser Stelle und der Installierung eines absoluten Fachmanns ist es uns gelungen, die Professionalisierung am Bundesstützpunkt weiter voranzutreiben und die dortigen Trainer zu entlasten”, erklärt DFB-Spordirektor Tobias Kirch. Ein besonderer Dank gelte der Stadt Leipzig. Diese habe die finanzielle Grundlage für die Stelle geschaffen, so Kirch.
Ralph-Botho Orschel hatte zuletzt als Sportmanager Fechten die Wettkämpfe bei den FISU World University Games 2025 in einem Langzeitprojekt in Verantwortung erfolgreich organisiert. In der Fechtwelt ist er überdies als Vorsitzender des PFC Potsdam bekannt, er organisiert die Turniere der Youngster-Cup Serie und ist seit zehn Jahren Teil des Ophardt-Teams. Zuvor hat der aus Potsdam stammende Fecht-Trainer lange in der Personalentwicklung gearbeitet.
“Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm einen absoluten Fecht-Enthusiasten und großen Experten in Personalentwicklung, Organisation von Sport-Großveranstaltungen und Kenner der Organisations-Strukturen im Fechtsport verpflichten konnten”, erklärt Tobias Kirch. Der neue Bundesstützpunkt-Koordinator werde in allen administrativen Aufgaben wichtigste Kontaktperson für die Trainer, Bundeskader-Athleten im Herren-Degen sowie Landeskader-Athleten am Standort Leipzig, so Kirch.
Der neue Bundesstützpunkt-Koordinator selbst sagt: “Diese Stelle bietet die perfekte Möglichkeit, meine Stärken im und für den deutschen Fechtsport einzusetzen. Mir ist es wichtig, dass Informationen rechtzeitig und in der notwendigen Tiefe dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden - bei den Athleten und Trainern. Dazu halte ich es für notwendig, das Prozesse definiert sind und strukturiert gearbeitet wird. Meine Ziel ist es, im Hintergrund alles dafür zu tun, dass die Trainer und Athleten sich auf das Wesentliche konzentrieren können, um erfolgreich zu sein.”