Während Philipp Methner, Eric Simon Seefeld, Leon Schlaffer, Leon Kuzmin und Max Laurin Müller zum Teil nur hauchzart im letzten K.o.-Duell des Vortableaus scheiterten, war Frederic Kindler nach den tollen Erfolgen 2025 durch seine Weltranglisten-Position 14 in Tunis erstmals für das Haupttableau direkt qualifiziert. Zum Jahresende hatte Kindler beim Säbel-Grand-Prix im französischen Orléans Silber gewonnen.
In der Runde der letzten 64 des Grand Prixs besiegte Kindler (TSV Bayer Dormagen) den erst 18-jährigen Amerikaner Heonjun Cheong souverän mit 15:7. Enger ging es anschließend gegen den Japaner Kaito Streets zu. Den Weltranglisten-30. ließ Kindler mit 15:13 hinter sich.
Im Achtelfinale kam es zur Neuauflage des Finals von Orléans: Der Ungar Krisztian Rabb, in Frankreich erst mit dem letzten Treffer siegreich, gewann in Tunis mit 15:11 und erreichte später sein drittes Finale in Serie. Für Kindler blieb in der Gesamtwertung Rang zehn. Damit sammelte er weitere wichtige Zähler für die Weltrangliste.
Lena Stemper und Catalin Graudins verloren an Wettkampftag eins in der finalen Runde des Vortableaus bei den Damen. Felice Herbon und Larissa Eifler hatten sich dank makelloser Vorrunden dagegen direkt für das Haupttableau qualifiziert. Herbon (TSV Bayer Dormagen, Weltrangliste 84) gewann in der Runde der letzten 64 gegen die als neutrale Athletin wieder startberechtigte Mariia Ziniukhina mit 15:6.
In der Runde der letzten 32 traf das 21-jährige DFB-Talent auf die Weltranglisten-7. aus Griechenland, Despina Georgiadou. Dort unterlag Herbon erst nach großem Kampf knapp mit 14:15 und landete auf Rang 24. Larissa Eifler ( TSV Bayer Dormagen, Weltrangliste 34) traf in der Runde der letzten 64 mit Evelina Popova auf eine weitere neutrale Athletin und unterlag mit 10:15. Eifler wurde 37.